Herzlich willkommen
in Goldscheuer, Marlen und Kittersburg!

Auf unserer neuen Internetseite begrüße ich Sie ganz herzlich auch im Namen des Ortschaftsrates. Mit unserem Angebot möchten wir Ihnen aktuelle Informationen, Neuigkeiten und Wissenswertes rund um unsere Ortschaften schneller und übersichtlicher zur Verfügung stellen.

Unsere drei Ortsteile sind geprägt von einem lebendigen Miteinander, vielfältigem Engagement und einer starken Gemeinschaft.
Nutzen Sie daher die Möglichkeiten unserer Homepage, um sich zu informieren, mit uns in Kontakt zu treten oder Anregungen einzubringen.

Lassen Sie uns gemeinsam die drei Ortsteile mit Leben füllen und die Zukunft aktiv gestalten!

Herzliche Grüße aus dem Rathaus Goldscheuer

Ihr

Heinz Rith
Ortsvorsteher

Aktuelles

Alterskameraden der Feuerwehrabteilung Goldscheuer legen Fahrradabstellplatz an

Die Alterskameraden der Freiwilligen Feuerwehr Abteilung Goldscheuer hatten sich vorgenommen, vor dem Feuerwehrgerätehaus in Marlen einen Fahrradabstellplatz anzulegen. Obmann Peter Klem hatte mit einigen Kameraden die Aktion für den Dienstag dieser Woche gründlich vorbereitet. Unterstützung mit verschiedenen Spezialgeräten kam auch vom örtlichen Betriebshof. Fachmännisch wurde die Grube ausgehoben und entsprechend aufgefüllt, um den Fahrradständer montieren und den Bereich mit Platten belegen zu können. Die Feuerwehr freut sich über das Engagement der Seniorenmannschaft, Ortsvorsteher Heinz Rith übermittelte den Dank der Ortschaft.

20. Mai 2026, 16:04 Uhr

Maßnahmen zur Gänsevergrämung im Naturbad Goldscheuer

Das Naturbad Goldscheuer wurde in den letzten Tagen vom Betriebshof Kehl unter Berücksichtigung von Empfehlungen des Stadtjägers umgestaltet. Ziel ist es, die Gänse möglichst auf naheliegende Ausgleichsflächen umzusiedeln. Hierfür wurde der vorhandene Sandbereich für die Gänse unattraktiv durch eine hohe Blumenwiese, die mit Rosmarinweide eingefasst wurde, umgestaltet. Ihnen wird damit die Landefläche und direkte Sichtbeziehung zum Wasser genommen. Der Weidezaun trennt die Liegefläche vom angrenzenden Gehölzstreifen, um den Gänsen und Jungtieren den Durchgang von ihren Nistplätzen zum Wasser zu verwehren.

Die offizielle Badesaison dauert vom 01.06. – 31.08.2026, in dieser Zeit wird auch die Wasserqualität regelmäßig geprüft.

30. Apr. 2026, 08:00 Uhr

Ortschaftsräte aus Goldscheuer und Hohnhurst erkunden den Jagdbezirk Süd

Kehl-Goldscheuer/Hohnhurst. Am Samstagnachmittag trafen sich die Ortsvorsteher Heinz Rith und Volker Lutz sowie einige Ortschaftsräte aus Goldscheuer und Hohnhurst mit Jagdpächtern aus beiden Ortschaften. Mit dem Fahrrad wurden die örtlichen Jagdbezirke erkundet. Dabei sprachen die Jäger Themen wie Wildtierbestand, Naturschutzgebiete, invasive Arten oder die geplante Schutter-Renaturierung an und zeigten die Folgen für Natur und Umwelt auf.Jagdpächter Dennis Wiesbauer berichtete, dass im Rheinvorland ein „hoher Freizeitdruck“ herrsche und sich nicht alle Radfahrer und Spaziergänger an die Wege hielten. Dies führe dazu, dass vor allem Rehe die Scheu vor den Menschen verlören und nur zögerlich zurückweichten. Leider hätten im Rheinvorland auch schon Rehe wegen Bisswunden von freilaufenden Hunden erlöst werden müssen. „Über dem Damm gilt Leinenpflicht“, stellte Jäger Edgar Kruß unmissverständlich klar.Goldscheuers Feldhüter Andreas Mang spreche oft die Halter freilaufender Hunde an. „Fast alle sind einsichtig und nehmen den Hund dann an die Leine“, resümiert Mang. Größere Diskussionen habe er bisher keine führen müssen.Ferner berichtete Wiesbauer auch über die Aufgabe der Jäger, den Wildtierbestand im ökologischen Gleichgewicht zu halten. Hasen würden demzufolge nicht bejagt, Wildschweine dagegen intensiv, weil diese beim Maisanbau Schäden verursachen würden. Dies zeigten Drohnenaufnahmen von Schadstellen auch innerhalb der Felder.Letzte Saison wurden im Rheinwald sieben Rehe geschossen. „Die Anzahl geben Staat und Land vor, um den Verbiss einzudämmen“, so Wiesbauer. Dabei gebe es auch schon mal Interessenskonflikte zwischen Jägern und Förstern.Jagdpächter Udo Moschberger aus Honhurst gab an, dass im gesamten Jagdrevier höchstens 25 Rehe im Jahr geschossen würden. Die Kitzrettung bei Mahden sei ebenfalls Aufgabe der Jäger. „Wir überfliegen die Wiesen und Äcker mit Drohnen, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind, um die Jungtiere vor dem Einsatz der landwirtschaftlichen Maschinen zu evakuieren“, erklärte Jagdpächter Rainer Schäfer aus Marlen.Er ging auch auf die invasive Art der Nutrias ein. Diese würden regelmäßig Junge werfen, da sie keine natürlichen Feinde hätten. Sowohl Population als auch die Schäden an Ufern und Gewässerstreifen nähmen stetig zu. „Im letzten Jahr haben wir rund 40 Nutrias erlegt, Tendenz steigend. Man muss aber darauf hinweisen, dass der Nutria durch den Menschen in den hiesigen Lebensraum eingebracht wurde“, gibt Schäfer zu bedenken.Ein großes Thema für die Jäger ist auch die geplante Schutter-Renaturierung. Dabei soll die Schutter in ihr ursprüngliches, gewundenes Flussbett gelegt werden. Hier sei momentan geplant, die Schutter mitten durch ein Eichenwäldchen zu führen. „Aus ökologischer Sicht handelt es sich um ein äußerst wertvolles Landschaftselement und ist als solches auch kartiert. Es beinhaltet einen zum Teil sehr alten Eichenbestand und fungiert als Biodiversitäts-Hotspot, Vernetzungsbiotop und Rückzugsort nicht nur für unser Wild, sondern auch für unsere heimische Vogelwelt. Daher bitten wir zu prüfen, ob die Schutter nicht um das Wäldchen herumgeführt werden könne“, regt Moschberger an.Beide Ortsvorsteher sowie die anwesenden Mitglieder der beiden Ortschaftsräte würden dieses Ansinnen unterstützen, man sei einhellig der Meinung, dass bestehende „Natur nicht geopfert“ werden solle. Weitere Wünsche und Vorschläge seitens der Jäger und Hohnhurster Angler werde Rith in der nächsten Sitzung des Zweckverbands Schuttermündung einbringen. 

Text: Matthias Rosa

Foto: Hans Roser 

30. Apr. 2026, 08:00 Uhr

Bürgerforum 2026

8. Apr. 2026, 15:55 Uhr

Termine & Veranstaltungen

7
JUN

Heimatmuseum

Alte Schule Goldscheuer, ab 14:00 Uhr

10
JUN

Mitgliederversammlung Tante Emma e.V.

Kulturfabrik, ab 18:00 Uhr
13
JUN

Hohnhurst trödelt 2026

Hohnhurst, ab 08:00 Uhr

Trödel- und Kreativmarkt

13
JUN

120 Jahre Trachtenkapelle Marlen

Halle und Außenanlage Marlen, ab 18:00 Uhr

Brauhausmusikanten