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Bürgerforum 2026

8. Apr. 2026, 15:55 Uhr

Goldscheuer ehrt

sportliche, musikalische und bürgerschaftliche Leistungen

Sportlerehrung_2026.pdf

8. Apr. 2026, 10:40 Uhr

Internetauftritt Goldscheuer, Marlen und Kittersburg

Goldscheuer geht online: Unsere neue Website ist da!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger von Goldscheuer, Marlen und Kittersburg,

wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass unsere neue Internetpräsenz ab sofort unter goldscheuer.de erreichbar ist! Ab jetzt finden Sie alle wichtigen Informationen, Termine und Neuigkeiten aus unseren drei Ortsteilen direkt an einem Ort.

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Ihre Ortsverwaltung Goldscheuer, Marlen und Kittersburg

29. März 2026, 11:02 Uhr

Jahresrückblick 2025

Liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger,

der Ortschaftsrat Goldscheuer hat sich im Jahr 2025 in 11 öffentlichen und 11 nichtöffentlichen Sitzungen mit den örtlichen Aufgaben und Fragestellungen auseinandergesetzt. Des Weiteren hat am 10.04.2025 in der Edwin-Bühler-Halle in Goldscheuer unter Beteiligung von Bürgermeister Wuttke und Vertretungen der städtischen Fachbereiche eine Einwohnerversammlung zu verschiedenen Belangen der Ortschaft stattgefunden. Ich danke der Bürgerschaft für ihr Interesse an unserer kommunalpolitischen Arbeit und die Anregungen und Hinweise in den Einwohnerfragestunden sowie an die Ortsverwaltung.

Als Themenschwerpunkte im Jahr 2025 sind hervorzuheben:

Entwicklung des Baugebietes „Hanfplatz/Wasserstraße II“ in Kittersburg

Der Bebauungsplan „Hanfplatz/Wasserstraße II“ in Kittersburg umfasst eine Fläche von ca. 2,6 ha und soll nach der Fertigstellung Platz für ca. 70 Wohneinheiten in Einzel-, Doppel- und kleineren Mehrfamilienwohnhäusern bieten. Mit den Erschließungsmaßnahmen, Gesamtvolumen rund 3 Mio. Euro, wurde im November 2024 begonnen. Aufgrund des hohen Grundwasserstandes gestalten sich die Arbeiten schwierig. Ein Zeitpunkt für die Fertigstellung der Erschließungsarbeiten kann derzeit noch nicht verlässlich genannt werden, prognostiziert wird das Frühjahr 2027. Die Vergabe der Bauplätze ist erst nach Abschluss der Arbeiten möglich.

Tiny-House für den Kindergarten „Spatzennest“ in Goldscheuer

Das in 2024 geplante Tiny-House im Außenbereich des Kindergartens „Spatzennest“ konnte im Mai 2025 aufgestellt werden. Das Tiny-House wurde in Modulbauweise errichtet und umfasst auf ca. 60 qm einen großen Personalraum, ein Büro sowie eine Sanitäranlage. Das Tiny-House wurde in einer kleinen Feierstunde am 02.07.2025 eingeweiht und seiner Bestimmung übergeben.

Verkehrsschau in Goldscheuer, Marlen und Kittersburg

Der Ortschaftsrat Goldscheuer hat sich in mehreren Sitzungen mit den verschiedenen Verkehrsthemen befasst. Eine Verkehrsschau hierzu hat am 26.03.2025 stattgefunden. Daran haben neben den Behördenvertretern auch Mitglieder des Ortschaftsrates teilgenommen. Insgesamt wurden 22 Bereiche bewertet. Für einen Großteil der Maßnahmen wurden zwischenzeitlich auch die gebotenen verkehrsrechtlichen Anordnungen erlassen und mit deren Umsetzung begonnen.

Spielplatz „Im Löhl“ in Marlen ist wieder ein Kinderparadies

Am 12.08.2025 konnte der erneuerte Spielplatz wiedereröffnet werden. Im Herbst vergangenen Jahres musste der Spielplatz gesperrt werden, weil die invasive Ameisenart Tapinoma magnum die Plattenwege so unterhöhlt hatte, dass sie eine Gefahr darstellten.

Mitte Mai konnte mit der eigentlichen Umgestaltung des Spielplatzes begonnen werden: Der Weg wurde mit einer wassergebundenen Decke gestaltet, die Grünflächen, die jetzt größer als vor der Sanierung sind, wurden angelegt, die Spielgeräte montiert und die Einfassungen eingebaut. Neu sind: Trampolin, Katamaran, Schaukel sowie eine Pferdewippe. Seilbahn und Klettergerüst konnten erhalten werden. Eine überdachte Sitzgruppe mit vier Bänken und einem Tisch gibt es jetzt auch – zusätzlich zu einer weiteren Bank – auf dem Spielplatz. Die Platzeinzäunung musste ebenfalls erneuert werden. Insgesamt hat die Neugestaltung des Spielplatzes rund 120.000 Euro gekostet. Dass der etwa 50 Jahre alte Spielplatz auch unabhängig vom Zerstörungswerk der Ameisen eine Sanierung gebrauchen konnte, wurde bei der kleinen Eröffnungsfeier bekräftigt.

Umbau des Gemeindezentrums Kittersburg mit Erweiterung um einen dreigruppigen Kindergarten

Mit Blick auf die angespannte Kindergartensituation und auch auf den langfristigen Erhalt des Gemeindezentrums Kittersburg soll das Gemeindezentrum in einen dreigruppigen Kindergarten mit insgesamt 40 Betreuungsplätzen umgebaut und erweitert werden.

Die Pläne wurden in mehreren Abstimmungsrunden mit Vertretern des Ortschaftsrates, der das Gemeindezentrum nutzenden Vereine sowie der städtischen Fachbereiche diskutiert, um die Interessen der Vereine mit den Vorgaben für einen Kindergartenbetrieb zu vereinbaren. Im Erdgeschoss entstehen durch einen Anbau in nord-östlicher Richtung Räume für zwei Gruppen für Kinder unter 3 Jahre. Der Mehrzweckraum mit Nebenräumen, Lager und Küche wird so ausgebaut, dass eine gemeinsame Nutzung durch Vereine und Kindergarten möglich ist. Durch den Ausbau des Obergeschosses können dort Räume für eine Gruppe für Kinder über 3 Jahre und die notwendigen Räume für Personal, Technik und Essensversorgung geschaffen werden. Auch eine Aufzugsanlage wird eingebaut.

Die notwendigen Planungsaufträge wurden an verschiedene Fachingenieurbüros vergeben. Mit den Umbauarbeiten soll im April 2026 begonnen werden. Das Gemeindezentrum steht bei den Landtagswahlen am 08.03.2026 als Wahllokal zur Verfügung.

Überprüfung des städtischen Gebäudebestandes in der Ortschaft

Der Ortschaftsrat hat sich mit der Überprüfung des städtischen Gebäudebestandes in der Ortschaft Goldscheuer zu befassen. Mit Blick auf die Forderung „Klimaneutrale Kommune“ ist es aus Kostengründen unabdingbar, den gesamtstädtischen Gebäudebestand spürbar zu reduzieren. Von Oberbürgermeister Britz sind deshalb alle Ortschaften aufgefordert worden, sich über den Gebäudebestand vor Ort und mögliche Einsparpotentiale Gedanken zu machen.

Im Kooperationsraum Süd mit den Ortschaften Goldscheuer und Hohnhurst sind derzeit insgesamt 24 städtische Gebäude vorhanden. Davon befinden sich 6 in Hohnhurst. In der Ortschaft verteilen sich die Gebäude wie folgt: 11 x Goldscheuer, 5 x Marlen und 2 x Kittersburg.

Der Ortschaftsrat hat in seiner Sitzung am 17.07.2025 erstmals dazu beraten. Der gesamtstädtische Abwägungsprozess stellt eine große Herausforderung für die politischen Gremien dar, in den auch ausführlichere Gebäudedaten einfließen müssen. Der Beteiligungsprozess wurde am 17.12.25 im Gemeinderat begonnen und soll bis Ende Februar abgeschlossen werden.

Entwicklung eines Bebauungsplanes „Auf der Waide (Römerstraße 33-37)“ in Goldscheuer

Seit dem Jahr 2020 wird von Investoren für den Bereich „Römerstr. 33-37 (künftig: Bebauungsplan „Auf der Waide“)“ eine städtebauliche Entwicklung erarbeitet. Die von den Investoren zu erbringenden umfangreichen Vorbereitungen sind zwischenzeitlich soweit fortgeschritten, dass im Oktober die Beratungen in den politischen Gremien aufgenommen werden konnten.

Das Plangebiet umfasst private und auch städtische Flächen und ist insgesamt ca. 1,3 ha groß. Da der Flächennutzungsplan für einen Teil des Plangebietes Grünflächen ausweist, muss dieser in einem Parallelverfahren geändert werden. Der erforderliche Flächentausch erfolgt mit Flächen in der Kernstadt. Die hierzu erforderliche Abstimmung mit dem Regierungspräsidium Freiburg ist bereits erfolgt.

Für die Bebauung unmittelbar entlang der Römerstraße sind Mehrfamilienwohnhäuser vorgesehen. Denkbar ist hier auch die Ansiedlung von Gewerbe oder Gesundheitsversorgung. Die Gebäudehöhe wird sich an der bereits vorhandenen Bebauung orientieren. Für die rückwärtigen Flächen ist die Bebauung mit Ein- und Zweifamilienwohnhäusern angedacht.

Ortschaftsrat Goldscheuer und Gemeinderat Kehl haben sich für die Aufstellung des Bebauungsplanes „Auf der Waide“ ausgesprochen, um die städtebauliche Entwicklung der Ortschaft zu sichern. Im weiteren Verfahren wird es verschiedene Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung geben.

Kulturfabrik Goldscheuer - 20-jähriges Jubiläum und Brandschutzauflagen

In Vorbereitung der geplanten Jubiläumsfeierlichkeiten „20 Jahre Kulturfabrik“ im Oktober 2025 hat im Gebäude unter Beteiligung verschiedener städtischer Fachbereiche eine Brandschutzbegehung stattgefunden. Auf der Grundlage der Baugenehmigung und einer sog. Zustimmung der Bauordnung wurden die Räumlichkeiten überprüft. Dabei wurde deutlich, dass beim Umbau der ehemaligen Zigarrenfabrik zur heutigen Kulturfabrik nicht alle Auflagen aus der Baugenehmigung erfüllt wurden. Insbesondere im Dachgeschoss sind Mängel festgestellt worden, für deren Beseitigung in mehreren Abstimmungsgesprächen ein Maßnahmenpaket erarbeitet wurde. Aufgrund des engen Zeitfensters und der Vielzahl der zu beauftragenden Handwerksbetriebe hat der Ortschaftsrat beschlossen, auf die Jubiläumsveranstaltungen zu verzichten. Die bereits unter großem Engagement von Ehrenamtlichen erfolgten Vorplanungen sollen möglichst zu einem späteren Zeitpunkt umgesetzt werden.

Zwischenzeitlich wurden verschiedene Maßnahmen von Hausmeister und auch Fachfirmen ausgeführt. Das Dachgeschoss kann aktuell wieder für Veranstaltungen mit bis zu 60 Personen genutzt werden. Die Nutzungen in Erd- und Obergeschoss können uneingeschränkt stattfinden.

Internetauftritt der Ortschaft Goldscheuer

Der Ortschaftsrat Goldscheuer hat in seine Agenda für die Kommunalwahlperiode 2024-2029 u.a. auch die Etablierung von Homepage und Gemeinde-App aufgenommen. Seit Oktober 2024 haben mehrere Veranstaltungen und Abstimmungsgespräche stattgefunden. Verschiedene Alternativen für Gemeinde-Apps wurden dabei diskutiert.

Der Ortschaftsrat Goldscheuer hat sich in seiner Sitzung vom 17.07.2025 mit der Thematik befasst und die Erarbeitung eines eigenen Internetauftritts für die Ortschaft beschlossen. Beauftragt wurde eine Firma aus Neumühl, die bereits für andere Kehler Ortschaften tätig ist. Über das sog. „Ortschaftsbudget“ sollen sowohl einmalige Aufwendungen als auch laufende Kosten bestritten werden. Die laufende Pflege des Internetauftritts obliegt der Ortsverwaltung. Vorgesehen ist, dass der Internetauftritt möglichst bald in Betrieb gehen wird.

        

Ihr    

Heinz Rith, Ortsvorsteher

20. Jan. 2026, 15:51 Uhr

Veranstaltungstermine 2026 in Goldscheuer und Hohnhurst

Hier finden Sie den aktuellen Veranstaltungskalender 2026:

Veranstaltungstermine_2026.pdf 

 

16. Jan. 2026, 11:18 Uhr

Weihnachtsmarkt 2025

16. Jan. 2026, 10:49 Uhr

Goldscheurer Kulturfabrik: Ausstieghilfen gebaut

In Sachen Brandschutz-Nachrüstung hat sich in der „Kulturfabrik“ in Goldscheuer einiges getan. Dies teilte Ortsvorsteher Heinz Rith in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates mit.

Das Thema „Brandschutz in der 'Kulturfabrik'“ hat in diesem Jahr für einigen Frust in der Ortschaft Goldscheuer gesorgt. Denn eigentlich sollte Mitte Oktober „runder Geburtstag“ gefeiert werden: 2005 erlebte die ehemalige Zigarrenfabrik nach umfangreichen Umbauarbeiten als Kultur- und Veranstaltungszentrum der Ortschaft ihre Wiederauferstehung. Doch bei einer Begehung im Juni hatten Experten des Gebäudemanagements der Stadt Kehl und der Feuerwehr erheblichen Nachbesserungsbedarf in Sachen Brandschutz geltend gemacht. Dem Ortschaftsrat blieb damit nichts anderes übrig als die Geburtstagsfeier auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben.

Betroffen ist vor allem das Dachgeschoss. Das Problem: Es gab von dort aus keinen baulichen Fluchtweg – etwa über Fluchttreppen. Folglich muss gewährleistet sein, dass Menschen im Brandfall über ein Drehleiter-Fahrzeug der Feuerwehr in Sicherheit gebracht werden können. Doch die Fenster im Dachgeschoss kann man bislang nur kippen. Sie müssen also umgerüstet werden.

Zwei neue Fenster

Da hat sich allerdings inzwischen was getan, berichtete Ortsvorsteher Heinz Rith in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates: Kürzlich wurden zwei neue Fenster eingebaut, die auch als „Ausstiege“ taugen. Zudem hat der Hausmeister entsprechende Ausstiegshilfen gebaut, sodass man die Fenster auch problemlos erreichen kann – und die seien so gut, dass man sich einen entsprechenden Auftrag an eine Schreinerei sparen kann, freute sich Rith.

Mit den beiden neuen Fenstern sind nun wenigstens zwei Fluchtmöglichkeiten da; ein dritter Fluchtweg wird jedoch noch gebraucht. Laut Auskunft der Ortsverwaltung soll er an der nördlichen Giebelwand der „Kulturfabrik“ angedockt werden – also in etwa dort, wo auch der Aufstellplatz für ein Drehleiter-Fahrzeug der Feuerwehr vorgesehen ist.

Für so ein Fahrzeug muss ein sicherer Stand gewährleistet sein – was derzeit jedoch noch nicht der Fall ist. Und schließlich sollen sich die Menschen im Brandfall im Veranstaltungssaal in Sicherheit bringen können. Doch an der Eingangstür zum Saal fehlen Gummidichtungen, sodass die Gefahr besteht, dass Rauch in den Saal eindringt. Da müsse man bei den Herstellern der Türen nachfragen, ob die so etwas liefern können, so Rith. Und auch Rauchmelder werden noch eingebaut, die auch ans W-LAN angeschlossen werden können.

Weitere Begehung

Theoretisch könnte man nun das Dachgeschoss zumindest wieder für kleinere Veranstaltungen nutzen, so Riths Fazit. Wann dort jedoch wieder ein vollumfänglicher Veranstaltungsbetrieb stattfinden kann, steht laut Auskunft der Ortsverwaltung noch nicht fest. Im Dezember ist erst einmal eine weitere Begehung geplant.

18. Nov. 2025, 10:09 Uhr

Badestelle Goldscheuer: Ordentliche Sommer-Bilanz

Eine überwiegend positive Bilanz der Badesaison 2025 an der Badestelle Goldscheuer zog Ortsvorsteher Heinz Rith in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates.

Die Badestelle Goldscheuer war in den letzten Jahren immer wieder mal in den Schlagzeilen. Hauptgrund waren immer wieder erhöhte Werte von Colibakterien und Enterokokken im Wasser. Allein in diesem Sommer musste die Badestelle dreimal vorübergehend geschlossen werden.

Verursacher sind jedes Mal die in der Nähe der Badestelle lebenden Nil- und Kanadagänse – genauer: ihre "Hinterlassenschaften". In allen Fällen traten die erhöhten Messwerte nach Starkregenfällen oder Gewittern auf, berichtete Ortsvorsteher Heinz Rith in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates. Dies führe dazu, dass Sand ins Badewasser eingeschwemmt wird – und damit auch der Kot der Gänse, die ihre Notdurft auch im Uferbereich verrichten. Doch in allen Fällen waren nach ein paar Tagen die Messwerte wieder in Ordnung, sodass der Badebetrieb wieder freigegeben werden konnte.

"15-Punkte-Plan zeigt Wirkung"

Insgesamt zeigte sich Rith mit der Bilanz des zu Ende gegangenen Sommers nicht unzufrieden: Von 107 Sommertagen habe man an 92 Tagen dort baden gehen können, berichtete er. "Der 15-Punkte-Plan zeigt Wirkung."

Beratung durch Stadtjäger

Dieser Plan ist das Ergebnis eines Gesprächs mit Baubürgermeister Thomas Wuttke und Vertretern des Bauhofs im Juli. Mitte August wurde dann vor Ort geprüft, ob und wie sich die unerwünschten Tiere dauerhaft vertreiben lassen. Mit dabei waren auch der Wildtierbeauftragte des Landratsamtes und ein externer Stadtjäger. Das sind staatlich anerkannte Jäger, die einen gültigen Jagdschein haben und eine entsprechende Ausbildung vorweisen müssen. Sie können von Fall zu Fall von Kommunen angefordert werden, um sich von ihnen bei Problemen fachlich beraten zu lassen.

Ergebnis der Prüfung: Die Stadt will die Bemühungen intensivieren. Rechtlich gesehen ist die Badestelle übrigens kein "befriedeter Bereich", berichtete Rith. Allerdings untersagt das Jagd- und Wildtiermanagementgesetz des Landes die Jagd an Orten, an denen die Jagdausübung "die öffentliche Ruhe, Ordnung oder Sicherheit stören oder das Leben von Menschen gefährden würde". "Es geht daher nur um Vergrämung", so Heinz Rith.

Vögeln die Sicherheit nehmen

Eine Empfehlung der Experten lautet: den Gänsen und ihren Küken den Zugang zu den Wiesen und der Badestelle mit einem kniehohen, engmaschigen Zaun zu versperren, über den die Nestflüchter nicht klettern können. Das soll die Tiere dazu anregen, sich neue Brutplätze zu suchen. Auch sei es sinnvoll, das Gras auf den Wiesen höher wachsen zu lassen. Denn es gelte, den Wasservögeln das Sicherheitsgefühl zu nehmen, indem man ihnen die freie Sicht erschwert: In höher wachsendem Gras sind Fressfeinde wie Fuchs oder Marder, die sich gerne über die Küken hermachen, schlechter zu entdecken.

Laut Ortsvorsteher Heinz Rith leben rund zwei Dutzend Gänse in der Nähe der Badestelle. Es müsse jedoch Ziel sein, dass die Menschen im Sommer unbegrenzt dem Badevergnügen frönen können und dass die Badestelle wieder besser angenommen wird.

18. Nov. 2025, 10:07 Uhr